Wichtige Erkenntnisse
Seit etwa 2015 hat sich der Online-Kauf von Fenstern im deutschsprachigen Raum stark durchgesetzt. Was früher nur über lokale Handwerker und Fensterbauer lief, funktioniert heute bequem vom heimischen Schreibtisch aus. Die Vorteile liegen auf der Hand: transparente Preise, individuelle Konfiguration und eine enorme Auswahl an Fenstertypen für jedes Bauprojekt.
Große Auswahl an Fenstertypen: Vom klassischen Dreh-Kipp-Fenster über Balkontüren bis zu Sonderformen wie Rundbogen- oder Trapezfenstern – Online-Shops decken nahezu alle Varianten ab.
Transparente Preise im Konfigurator: Der Fensterkonfigurator zeigt sofort, wie sich Material, Verglasung und Zusatzoptionen auf den Onlinepreis auswirken.
Individuelle Maßanfertigung: Fenster nach Maß lassen sich millimetergenau konfigurieren – passend für Neubau und Sanierung.
Kurze Lieferzeiten: Standard-Kunststofffenster sind oft binnen 2–4 Wochen lieferbar, selbst Sonderfarben und Holz-Alu-Varianten in überschaubarer Zeit.
Hohe Energieeffizienz: Moderne Modelle mit 3-fach-Verglasung erreichen U-Werte von 0,7–1,1 W/m²K und senken Heizkosten spürbar.
Dieser Artikel führt Sie Schritt für Schritt durch Fenstertypen, Materialien, Konfiguration, Preise, Bestellung und Service – damit Sie am Ende genau die Fenster und Türen finden, die zu Ihrem Zuhause passen. https://ifenster24.de/
Über 250.000 zufriedene Fensterkunden – warum Vertrauen so wichtig ist
Seit den 2000er-Jahren spielen Kundenbewertungen und Referenzen beim Fensterkauf eine zentrale Rolle. Wer Fenster online kaufen möchte, verlässt sich auf die Erfahrungen anderer Kunden – denn schließlich geht es um ein Produkt, das Jahrzehnte halten soll.
Etablierte Online-Anbieter im deutschsprachigen Raum haben mittlerweile über 200.000 bis 300.000 Fensterelemente ausgeliefert. Diese Größenordnungen zeigen, dass der Fensterversand längst kein Nischenmarkt mehr ist.
Pünktliche Lieferung: Bewertungen zeigen schnell, ob ein Anbieter seine zugesagten Lieferzeiten einhält.
Schadfreie Ware: Transportschäden sind bei großen Glaselementen ein Risiko – gute Anbieter verpacken sorgfältig und dokumentieren den Versand.
Einhaltung der Maße: Bei Maßanfertigung ist Präzision entscheidend. Abweichungen führen zu aufwendigen Reklamationen.
Reaktionszeit des Supports: Wie schnell antwortet der Kundenservice auf Fragen per E-Mail oder Telefon? Erreichbarkeit Mo–Fr während der Geschäftszeiten ist ein gutes Zeichen.
Produktion nach EN-Normen: Viele Hersteller in Deutschland, Polen und Österreich produzieren CE-gekennzeichnete Bauelemente nach europäischen Standards.
Kundenzufriedenheit entsteht durch Qualität, Zuverlässigkeit und ehrliche Kommunikation. Prüfen Sie Bewertungen auf unabhängigen Plattformen und achten Sie auf konkrete Erfahrungsberichte.
Große Auswahl an Fenstertypen für Neubau und Sanierung
Online-Shops bieten heute nahezu alle gängigen Fensterarten an – von Standard-Kunststofffenstern bis zu aufwendigen Sonderformen. Die Auswahl richtet sich nach Gebäudetyp, Raumfunktion und individuellen Wünschen.
Dreh-Kipp-Fenster: Der Klassiker in Deutschland – vielseitig bedienbar und für fast alle Wohnräume geeignet.
Festverglasung: Maximale Glasfläche ohne Öffnungsmöglichkeit, ideal für Lichtzufuhr in Treppenhäusern oder als Ergänzung zu bedienbaren Elementen.
Balkontüren und Terrassentüren: Bodentiefe Elemente für den Zugang zu Balkon, Terrasse oder Garten.
Schiebefenster und Hebe-Schiebe-Türen: Platzsparend und modern, besonders beliebt bei großen Öffnungen.
Dachfenster: Für Räume unter dem Dach – bringen Tageslicht direkt von oben.
Kellerfenster: Robust und oft mit erhöhtem Einbruchschutz ausgestattet.
Bodentiefe Fenster: Schaffen helle Wohnräume und verbinden Innen- und Außenbereich optisch.
Sonderformen wie Rundbogen-, Dreiecks-, Trapez- oder Segmentbogenfenster sind ebenfalls online konfigurierbar. Diese werden häufig in der Architektur historischer Gebäude oder bei individuellen Entwürfen eingesetzt.
Unterschiedliche Fenstertypen eignen sich für verschiedene Gebäudebereiche: Schallschutzfenster an Hauptstraßen, Sicherheitsfenster im Erdgeschoss, Wärmedämmfenster an Nordseiten. Eine durchdachte Planung berücksichtigt Funktion und Lage jedes einzelnen Elements.
Energiesparfenster mit moderner Wärmedämmung
Energiesparfenster kombinieren Mehrscheiben-Isolierglas mit optimierten Rahmenprofilen und sogenannter „warmer Kante” – dem thermisch verbesserten Randverbund. Das Ergebnis sind niedrige U-Werte, die den Wärmeverlust drastisch reduzieren.
Typische U-Werte: Moderne Fenster erreichen Uw-Werte zwischen 0,7 und 1,1 W/m²K – deutlich besser als alte Einfachverglasungen mit Werten über 5 W/m²K.
Einsparpotenzial: Mit gut gedämmten Fenstern lassen sich je nach Gebäudezustand bis zu 30–40 % Heizenergie im Vergleich zu veralteten Fenstern einsparen.
Gesetzliche Anforderungen: Die EnEV 2014 und das Gebäudeenergiegesetz (GEG) 2020/2023 definieren Mindestanforderungen für Neubauten und energetische Sanierungen.
Passivhaus-Standard: Für KfW-Effizienzhäuser oder Passivhausstandards sind spezielle Passivhausfenster mit zertifizierten U-Werten erforderlich.
Eine gute Wärmedämmung macht sich nicht nur auf der Heizkostenabrechnung bemerkbar, sondern erhöht auch den Wohnkomfort durch weniger Zugluft und wärmere Oberflächen an kalten Tagen.
Schallschutzfenster für laute Umgebungen
An Bahnlinien, Flughäfen oder stark befahrenen Straßen sind Schallschutzfenster unverzichtbar für erholsamen Schlaf und konzentriertes Arbeiten.
Schallschutzbereich: Typische Schallschutzfenster reduzieren Außenlärm um 32 bis 45 dB.
Schallschutzklassen: Die Einteilung erfolgt in Klassen von 1 bis 6, wobei Klasse 3 bis 5 für lärmbelastete Wohnlagen empfohlen wird.
Entscheidende Faktoren: Glasdicke, asymmetrische Verglasung (unterschiedlich dicke Scheiben), Gasfüllung und ein hochwertiges Dichtungssystem beeinflussen die Schalldämmung maßgeblich.
Raumfunktion beachten: Schlaf- und Arbeitszimmer benötigen höheren Schallschutz als Abstellräume oder Flure.
Die Kombination aus Schallschutz und Wärmedämmung ist bei modernen Verglasungen problemlos möglich – beide Eigenschaften lassen sich im Konfigurator gezielt auswählen.
Sicherheitsfenster und Einbruchschutz
Statistiken zeigen: Einbrecher greifen bevorzugt Fenster und Terrassentüren im Erdgeschoss und Souterrain an. Der richtige Einbruchschutz kann den Unterschied zwischen einem erfolgreichen und einem gescheiterten Einbruchsversuch ausmachen.
Widerstandsklassen nach DIN EN 1627: Die Klassen RC1N, RC2N und RC2 definieren den mechanischen Widerstand gegen Aufhebelversuche. RC2 gilt als sinnvoller Standard für Wohngebäude.
Pilzkopfzapfen: Diese speziellen Beschläge verhaken sich beim Schließen im Rahmen und erschweren das Aufhebeln erheblich.
Verstärkte Beschläge und abschließbare Griffe: Ergänzende Sicherheitselemente, die in vielen Online-Konfiguratoren als Option verfügbar sind.
Sicherheitsverglasung (ESG/VSG): Einbruchhemmendes Verbundsicherheitsglas splittert nicht und hält Schlägen stand.
Stabile Rahmenbefestigung: Die beste Sicherheitsausstattung nützt wenig, wenn das Fenster unsachgemäß montiert ist.
Viele Versicherer bewerten höheren mechanischen Einbruchschutz positiv – im Schadensfall kann dies relevant für die Regulierung sein. https://ifenster24.de/
Varianten, Materialien und Designs für Ihr Wunschfenster
Moderne Fenster lassen sich in Material, Form, Farbe und Verglasung weitgehend individualisieren. Die Auswahl reicht von günstigen Kunststoff-Fenstern bis zu hochwertigen Holz-Aluminium-Fenstern mit Sonderdekor.
Verfügbare Materialkombinationen: Kunststoff, Kunststoff-Alu, Holz, Holz-Alu sowie reine Aluminiumrahmen.
Funktion und Design gemeinsam planen: Wärmeschutz, Schallschutz, Sicherheit und Sichtschutz sollten von Anfang an mit ästhetischen Aspekten wie Dekoren, Sprossen und Griffen abgestimmt werden.
Aktuelle Trends: Große Glasflächen, schmale Rahmenprofile und Farben wie Anthrazitgrau (RAL 7016), Basaltgrau oder Dekore in Eiche Dunkel dominieren den Markt seit etwa 2018.
Die Vielfalt ermöglicht es, für jedes Einfamilienhaus, jede Wohnung und jedes Bauprojekt das passende Fensterdesign zu finden.
Material und Profil
Die Wahl des Rahmenmaterials beeinflusst Dämmung, Stabilität, Pflegeaufwand und Preis erheblich.
Kunststoff: Günstig, pflegeleicht, gute Wärmedämmung. Die meistverkaufte Variante im deutschen Markt.
Holz: Natürliche Optik, sehr gute Dämmeigenschaften, erfordert regelmäßige Pflege (Streichen, Lasieren).
Aluminium: Sehr stabil, schlanke Profile möglich, modern-industrieller Look. Erfordert thermische Trennung für gute Dämmwerte.
Holz-Alu: Außen Aluminium (witterungsbeständig), innen Holz (wohnliche Optik). Hochwertige Kombination mit entsprechendem Preis.
Der Profilaufbau – also Kammeranzahl, Dichtungsebenen und Stahlverstärkung – beeinflusst U-Wert, Stabilität und Einbruchschutz. Bekannte Profilsysteme wie Iglo 5, Schüco, Aluplast oder Gealan sind bei vielen Anbietern verfügbar.
Bei großen Elementen und bodentiefen Fenstern empfehlen sich besonders stabile Profile – hier kann Aluminium oder ein verstärktes Kunststoffprofil die bessere Wahl sein.
Farben und Dekore
Die farbliche Gestaltung bietet enorme Freiheit: Fast alle RAL-Farben sowie zahlreiche Holzdekore stehen zur Auswahl.
Beliebte Holzdekore: Golden Oak, Eiche dunkel, Nussbaum, Winchester, Mooreiche.
Ein- und zweifarbige Ausführungen: Außen farbig (z. B. Basaltgrau oder Anthrazit), innen klassisch Weiß für neutrale Innenraumgestaltung.
Trend zu matten Oberflächen: Strukturierte Folierungen mit Holzstruktur-Optik sind besonders im Einfamilienhausbau beliebt.
Praxis-Tipp: Die Fensterfarbe sollte zu Dachziegeln, Fassade und Haustüren passen. Regionale Bauvorschriften oder Gestaltungssatzungen können bestimmte Farben vorschreiben oder ausschließen.
Fenstertyp und Größe
Fenster sind in Standardgrößen und als Sondermaße millimetergenau bestellbar. Die Größenwahl sollte sich an Raumhöhe, Möblierung und Nutzung orientieren.
Standardgrößen: Gängige Maße wie 100 x 120 cm oder 120 x 140 cm sind oft schneller lieferbar und günstiger.
Öffnungsarten: Dreh, Kipp, Dreh-Kipp, Parallel-Schiebe-Kipp (PSK), Hebe-Schiebe-Systeme (HS).
Brüstungshöhe beachten: Über Küchenarbeitsplatten oder Schreibtischen sollte die Unterkante des Fensters entsprechend angepasst sein. Bei bodentiefen Fenstern ist oft eine Absturzsicherung (Geländer, VSG-Verglasung) vorgeschrieben.
Statik und Montage: Größere Glasflächen stellen höhere Anforderungen an die Statik. Bei sehr großen Elementen kann der Einsatz von Montagekränen erforderlich sein.
Verglasung und Funktionen
Die Verglasung ist das Herzstück jedes Fensters – hier entscheiden sich Wärmedämmung, Schallschutz und Sicherheit.
Wärmeschutzglas: 2-fach oder 3-fach mit Low-E-Beschichtung und Argon- oder Kryptonfüllung.
Schallschutzglas: Asymmetrischer Glasaufbau für bessere Schalldämmung.
Sicherheitsglas (ESG, VSG): Einscheiben-Sicherheitsglas (ESG) für höhere Bruchfestigkeit, Verbund-Sicherheitsglas (VSG) mit Folie gegen Durchbruch.
Sonnenschutzglas: Reduziert solare Einstrahlung und verhindert Überhitzung im Sommer.
Ornament- und Strukturglas: Für Sichtschutz in Bädern, Eingangsbereichen oder Treppenhäusern.
Der U-Wert der Verglasung (Ug) liegt bei modernen Scheiben typischerweise zwischen 0,5 und 1,1 W/m²K. Zusätzliche Funktionen wie Milchglas, Sprossen oder selbstreinigende Beschichtungen lassen sich im Online-Shop ergänzen.
Empfehlung nach Raumfunktion:
Bad: Sichtschutzglas (Ornamentglas, Milchglas)
Kinderzimmer: Sicherheitsglas
Wohnzimmer: Sonnenschutz bei Südausrichtung, großzügige Glasflächen
Online konfigurieren und bestellen
Der typische Online-Konfigurator führt Schritt für Schritt durch die Auswahl: Material → Typ → Maße → Farbe → Verglasung → Zubehör → Preisübersicht.
Versandkostenfreie Lieferung: Viele Shops liefern ab einem Warenwert von etwa 1.000 € versandkostenfrei oder bieten gestaffelte Frachtkosten.
Sorgfältige Prüfung: Alle Angaben (Maße, Anschlagrichtung, Öffnungsart) sollten vor dem Absenden der Bestellung kontrolliert werden – Fehler bei Maßanfertigungen sind kostspielig.
Bestellbestätigung: Seriöse Anbieter senden eine Bestätigung mit technischen Zeichnungen und voraussichtlicher Lieferwoche.
Schritt-für-Schritt: Fenster nach Maß online konfigurieren
Der Konfigurationsprozess läuft meist in 4–6 klaren Schritten ab und ist auch für Laien verständlich aufgebaut. So funktioniert der Fenster-Konfigurator:
Schritt 1: Einsatzbereich definieren
Neubau oder Altbau?
Wohnraum, Keller oder Dachgeschoss?
Laute oder ruhige Lage?
Prioritäten setzen: Energie, Schallschutz, Sicherheit oder Design?
Schritt 2: Material und Fenstertyp wählen
Kunststoff, Holz, Alu oder Holz-Alu?
Öffnungsart: Dreh, Kipp, Dreh-Kipp, Schiebe?
Schritt 3: Maße eintragen
Breite und Höhe in Millimetern eingeben
Montagefuge beachten (empfohlenes Abzugsmaß: ca. 10–20 mm pro Seite)
Schritt 4: Verglasung und Sicherheit festlegen
U-Werte auswählen
Schallschutzklasse bestimmen
Sicherheitsoptionen (RC2, VSG) ergänzen
Schritt 5: Design und Zubehör ergänzen
Farben und Dekore
Sprossen (glasteilend, aufgesetzt, innenliegend)
Griffe, Fensterbänke, Rollladenkästen
Schritt 6: Preis und Bestellung prüfen
Preis und Lieferzeit kontrollieren
Zahlungsoptionen vergleichen (Vorkasse, PayPal, Rechnung bei Stammkunden)
Versandbedingungen lesen
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Aufmaß, Montage und Pflege – so bleiben Fenster langlebig
Korrektes Aufmaß und fachgerechte Montage sind entscheidend für Dichtheit, Funktion und Garantieansprüche. Fehler beim Messen kosten Zeit und Geld.
Aufmaß-Anleitung nutzen: Viele Anbieter stellen detaillierte Anleitungen, Videos und PDF-Dokumente bereit. Diese Inhalte helfen, typische Messfehler zu vermeiden.
Fachbetriebe für komplexe Projekte: Bei großen Schiebetüren, Wintergärten oder denkmalgeschützten Gebäuden empfehlen die meisten Hersteller die Beauftragung eines Montagepartners oder Handwerkers.
Regelmäßige Pflege:
Dichtungen reinigen und bei Bedarf mit Silikonspray pflegen
Beschläge gelegentlich fetten (1–2 Mal jährlich)
Entwässerungsöffnungen im Rahmen kontrollieren und frei halten
Beschläge nachstellen: Um leichtgängige Öffnung und dauerhafte Dichtheit zu gewährleisten, sollten die Beschläge regelmäßig justiert werden.
Eine gute Pflege verlängert die Lebensdauer erheblich – Kunststofffenster und Holzfenster können bei richtiger Wartung 30 Jahre und länger funktionsfähig bleiben.
Lieferzeiten, Versand und Kosten beim Online-Fensterkauf
Lieferzeiten variieren je nach Material, Hersteller und Saison. In der Hochsaison (Frühjahr/Sommer) kann es zu längeren Wartezeiten kommen.
Standard-Kunststofffenster: 2–4 Wochen Lieferzeit
Sonderfarben und Holz-Alu: 6–8 Wochen oder länger
Transparente Angaben: Seriöse Online-Shops zeigen die voraussichtliche Lieferzeit direkt im Konfigurator an (z. B. „Kalenderwoche 18”).
Versandmodelle:
Pauschalen pro Fenster
Gestaffelte Preise nach Stückzahl
Kostenfreie Lieferung ab bestimmtem Auftragswert oder Elementanzahl
Anlieferung:
Meist per Spedition mit telefonischer Avisierung
Kunde muss für Entladung und Helfer vor Ort sorgen
Beschädigungen bei Lieferung sofort dokumentieren und dem Spediteur sowie Anbieter melden
Fensterpreise verstehen und richtig vergleichen
Der Endpreis hängt von vielen Faktoren ab. Um Fenster günstig zu kaufen, lohnt sich ein strukturierter Vergleich.
Typische Preisfaktoren:
3-fach statt 2-fach Verglasung (ca. 10–20 % Aufpreis)
Höhere Schallschutzklasse
RC2-Beschläge für Einbruchschutz
Sonderfarben oder Dekore auf beiden Seiten
Sprossen (glasteilend teurer als aufgesetzt)
Größe und Stückzahl
Vergleichstipps:
Mehrere Online-Angebote mit identischen technischen Daten (Maße, U-Wert, Sicherheitsstufe) einholen
Nicht nur auf den Stückpreis achten, sondern auch Versandkosten, Garantie und Service-Leistungen berücksichtigen
Sehr niedrige Preise kritisch prüfen: Woher stammt das Profilsystem? Wie ist die Garantie geregelt? Wie läuft der Reklamationsfall?
Langfristige Kosten bedenken:
Energieeinsparung durch bessere Dämmung
Wartungsaufwand des Materials
Mögliche Förderung durch KfW oder BAFA bei energetischer Sanierung
Das beste Preis-Leistungs-Verhältnis ergibt sich oft nicht beim günstigsten Angebot, sondern bei durchdachter Kombination aus Qualität, Service und fairen Online-Preisvorteilen.
Unternehmen, Service und Beratung rund um Fenster
Hinter vielen Online-Shops stehen etablierte Fensterbauer oder Großhändler mit jahrzehntelanger Erfahrung. Die Geschichte der Fensterfabrik reicht oft weit zurück – einige Unternehmen wurden bereits im 19. oder frühen 20. Jahrhundert gegründet.
Typische Unternehmensprofile:
Familienbetriebe mit Tradition (z. B. Neuffer Fenster Türen GmbH mit Gründer Ludwig Ulrich Neuffer, Neuffer Fensterfabrik GmbH oder Gebr. in Stuttgart)
Kooperationen mit Markenprofil-Herstellern
Spezialisierte Online-Vertriebe mit eigenem Lager und Logistik
Qualitätsmerkmale prüfen:
Zertifizierungen: RAL-Gütezeichen, CE-Konformität
Mitgliedschaft in Fachverbänden
Trusted Shops, geprüfte Kundenbewertungen
Telefonische Fachberatung, technische Zeichnungen, Montagehinweise
Ersatzteilservice für Beschläge, Griffe und Dichtungen
Vor der Bestellung:
Impressum und Firmensitz prüfen
AGB, Widerrufs- und Garantiebedingungen lesen
Erreichbarkeit des Kundenservice testen (z. B. Anfrage per E-Mail)
Vertrauen entsteht durch Transparenz, nachvollziehbare Informationen und zuverlässigen Service. Ein guter Anbieter beantwortet Fragen zu Produkten, Lieferung und Montage kompetent und zeitnah.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) zu Fenstern und Online-Kauf
Wie finde ich den richtigen U-Wert für mein Haus?
Für unsanierte Altbauten ist bereits ein U-Wert von etwa 1,2–1,3 W/m²K eine deutliche Verbesserung gegenüber alten Einfach- oder Zweifachverglasungen. Neubauten und KfW-Effizienzhäuser streben häufig Werte von 0,8–1,0 W/m²K an. Orientieren Sie sich an den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und ziehen Sie bei umfassenden Sanierungen einen Energieberater hinzu.
Gibt es Förderungen für neue Fenster in Deutschland?
Je nach Jahr und Budgetlage existieren Programme von KfW, BAFA oder regionalen Energieagenturen für die energetische Sanierung. Typische Voraussetzungen sind bestimmte U-Werte und die Einbindung eines Fachunternehmens. Wichtig: Die Antragstellung muss meist vor Auftragsvergabe erfolgen. Prüfen Sie die aktuellen Förderbedingungen vor dem Fensterkauf.
Kann ich alte Fenster selbst ausbauen und neue selbst einbauen?
Eigenmontage ist möglich, erfordert aber Fachkenntnisse zu Abdichtung (RAL-Montage), Befestigung und Anschluss an das Mauerwerk. Unsachgemäße Montage führt zu Undichtigkeiten, Schimmelrisiko und kann Gewährleistungsansprüche gefährden. Bei Unsicherheit empfiehlt sich die Beauftragung eines Fachbetriebs. Viele Anbieter vermitteln regionale Montagepartner.
Woran erkenne ich, ob sich ein Fensteraustausch wirklich lohnt?
Sehr alte Holz- oder Aluminiumfenster mit Einfach- oder veralteter Isolierverglasung, spürbare Zugluft und sichtbare Schäden (Risse, verrottete Rahmen) sollten in der Regel ersetzt werden. Ein Vergleich der Heizkostenabrechnungen vor und nach dem Austausch zeigt die Einsparung. Ein Energieberater kann den wirtschaftlichen Nutzen berechnen und mögliche Förderungen identifizieren.
Wie lange halten moderne Kunststoff- oder Holzfenster?
Qualitativ hochwertige Kunststofffenster bleiben bei richtiger Pflege oft 30 Jahre und länger funktionsfähig. Holz- und Holz-Aluminium-Fenstern erreichen bei regelmäßiger Wartung ähnliche Lebensdauern. Beschlag- und Dichtungstausch nach 15–20 Jahren kann die Nutzungsdauer zusätzlich verlängern. Entscheidend sind Materialqualität, Montage und konsequente Pflege.
Fazit: Der Fenster-Online-Kauf bietet heute eine professionelle Alternative zum klassischen Handwerker vor Ort. Mit dem richtigen Wissen über Fenstertypen, Materialien, Konfiguration und Preise treffen Sie fundierte Entscheidungen für Ihr Bauprojekt. Nutzen Sie Online-Konfiguratoren, vergleichen Sie Angebote und achten Sie auf geprüfte Qualität – so finden Sie Fenster, die zu Ihrem Zuhause passen und jahrzehntelang zuverlässig funktionieren.
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